feibra: Zurück an den Start

8. August 2001, 19:50
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Preis soll weiter verhandelt werden

Wien - Zurück an den Start heißt es beim kartellrechtlich bereits vor Monaten genehmigten Kauf des Werbemittelverteilers Feibra. Der Aufsichtsrat hat Post-General Anton Wais aufgetragen, den Preis für den Marktführer unter den Werbemittelverteilern herunterzuverhandeln. Jüngsten Informationen zufolge will die Post für 75 Prozent minus eine Aktie 380 Mio. S zahlen, was Aufsichtsratspräsident Johannes Ditz offenbar zu viel ist, denn bei keiner Übernahme sei der Umsatz auch der Kaufpreis, heißt es.

Garantie

Die Post verlangt darüber hinaus eine Garantie, dass Feibra-Gründer und -Geschäftsführer Anton Feistl sein Unternehmen in drei Jahren zum vollen Kaufpreis zurückkauft, falls die - sehr optimistischen - Umsatz-und Gewinnprognosen nicht halten. Dem Vernehmen nach soll die Feibra heuer laut Plan bei einem Umsatz von rund 450 Mio. S einen Gewinn von 40 Mio. S ausweisen. Bis 2004 soll sich der Überschuss bei einem Umsatz von einer halben Milliarde auf 50 Mio. S erhöhen. (ung,APA/DER STANDARD, Printausgabe 9.8.2001)

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