Ergebnis drehte im Halbjahr deutlich ins Plus

8. August 2001, 12:12
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Generaldirektor Anton Wais sieht Unternehmnen "auf Kurs" - Wettbewerbsdruck steigt

Wien - Die Österreichische Post AG, Wien, hat im ersten Halbjahr 2001 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres ihre Umsatzerlöse geringfügig gesteigert und das Ergebnis deutlich verbessert. Der Umsatz betrug in den ersten sechs Monaten 10,4 Mrd. S (757 Mill. Euro) nach 10,2 Mrd. S im Vergleichszeitraum. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) drehte im ersten Halbjahr von minus 14,3 Mill. S auf positive 356 Mill. S, teilte die Post am Dienstagnachmittag mit.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte im Halbjahresvergleich von minus 138 Mill. auf +204 Mill. S verbessert werden. "Die Ergebnisentwicklung zeigt, dass die strategischen Maßnahmen und die Maßnahmen zur Produktivitätssteigerungen deutlich positive Wirkung zeigen", hieß es in einer Aussendung.

Damit konnte die Österreichische Post AG auch die weitere Kürzung der Vergütung des Bundes für gemeinwirtschaftliche Leistungen bei der Zeitungsbeförderung von 300 auf 200 Mill. S im Geschäftsjahr 2001 weitgehend kompensieren. Im Halbjahresabschluss seien davon 100 Mill. S berücksichtigt worden.

"Auf Kurs"

"Die Zahlen zeigen, dass die Österreichische Post AG trotz des schwierigen geschäftspolitischen Umfelds weiterhin auf Kurs liegt", betonte Generaldirektor Anton Wais. Das gute Ergebnis dürfe allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass in einzelnen Bereichen ein steigender Wettbewerbsdruck zu verzeichnen sei, weshalb die Post ihre Modernisierungsschritte fortführen und intensivieren müsse.

Die laufenden Modernisierungsaktivitäten in allen Bereichen seien im ersten Halbjahr 2001 weitergeführt worden. Insgesamt investierte das Unternehmen in den ersten sechs Monaten mehr als 600 Mill. S in Sachanlagen und Beteiligungen. Die Investitionstätigkeit werde im laufenden Geschäftsjahr beibehalten, kündigte Finanzvorstand Rudolf Jettmar an.

Die Zielsetzungen Qualitätsverbesserungen und Produktivitätssteigerung bei kontinuierlichem Wachstum und positiver Ergebnisentwicklung seien erreicht worden. Diese Entwicklung müsse durch weitere Anstrengungen verstärkt werden, um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. (APA)

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