Constantia-Konzerne trotzen schwierigem Umfeld

7. August 2001, 13:36
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Verpackungen-Gruppe steigert ETG um 65 Prozent

Wien - Die börsenotierten Constantia-Schwesterkonzerne konnten im ersten Halbjahr 2001 trotz des schwierigen konjunkturellen Umfelds Umsatzsteigerungen erzielen. Der Umsatz des Constantia Verpackungen-Konzerns stieg verglichen mit dem ersten Halbjahr 2000 um 16 Prozent auf 407 Mill. Euro (5,60 Mrd. S) und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) lag mit 15,3 Mill. Euro um 65 Prozent über dem Vorjahreswert. Beim Constantia Iso-Konzern legten die Umsätze um neun Prozent auf 330,8 Mill. Euro zu, während das EGT mit 13,8 Mill. Euro um zwölf Prozent unter dem Vorjahreswert blieb. Das geht aus Aktionärsmitteilungen der beiden Unternehmen von Montagabend hervor.

Verpackung mit Ergebnissteigerung

Über einen weiterhin erfolgreichen Geschäftsverlauf berichtet die Constantia Verpackungen-Gruppe. Die Konjunkturabschwächung habe sich auf die Konsumgütermärkte am wenigsten ausgewirkt, wo sich die private Nachfrage stabilisierend ausgewirkt habe, hieß es. Für das zweite Halbjahr würden rückläufige Auftragsstände eine sich abflachende Entwicklung andeuten. Dennoch erwartet der Vorstand für das Gesamtjahr eine signifikante Umsatz- und Ergebnisverbesserung. Ende Juni lag der Auftragsstand mit 123,9 Mill. Euro jedoch um 4,6 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Iso-Gruppe leidet unter Baukonjunktur

Die Constantia Iso-Gruppe hatte im ersten Halbjahr unter rückläufigen Tendenzen in der Bauindustrie zu leiden, teilte das Unternehmen mit. Davon seien neben dem deutschen zunehmend auch der österreichische und der niederländische Markt betroffen. Im zweiten Halbjahr sei einerseits eine leichte Entspannung der Materialkosten, andererseits eine weitere Verschärfung des Wettbewerbs zu erwarten. Daher rechnet der Vorstand nicht mit dem Erreichen des "sehr guten Vorjahresergebnisses". Der Auftragsstand per Ende Juni von 59,7 Mill. Euro lag um 7,2 Prozent unter dem des Vorjahres. (APA)

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