Frauen an der Universität: in höheren Hierarchien kaum vertreten

7. August 2001, 14:10
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Forschungs- und Technologiebericht 2001 erschienen

Neu dürfte diese Erkenntnis ja nicht mehr sein: Der Frauenanteil am Lehrpersonal der österreichischen Universitäten ist - im Gegensatz zur Zahl weiblicher Studierender - marginal. Bei den Erststudien liegt der Frauenanteil noch bei 55%, bei den abgeschlossenen Erststudien bei 50%. Bei den nicht-habilitierten UniversitätsassistentInnen gibt es immerhin noch 32 % Frauen, bei den habilitierten AssistentInnen 15% - bei den ProfessorInnen 7%, und bei den Emeritierten gar nur mehr 4%. Allerdings zeigt sich laut Bericht in allen Bereichen ein wachsender Frauenanteil.

Der Forschungs- und Technologiebericht gibt gemäß Forschungsorganisationsgesetz dem Nationalrat Auskunft über die aus Bundesmitteln geförderte Forschung, Technologie und Innovation in Österreich. Die Basis dieses Lageberichts bilden Beiträge des Bildungsministeriums, des Verkehrsministeriums, des Wirtschaftsministeriums sowie der Statistik Austria.

Behandelt werden darin die wichtigsten Felder der Forschungs- und Technologiepolitik, insbesondere die weitere Internationalisierung und Instrumente der Forschungs- und Technologieförderung (mit dem Ziel von 2,5 % der Forschungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt). Speziell wird auch auf die Bedeutung der Informations- und Kommunikationstechnologie eingegangen.

(red)

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