215.911 heimische Studierende im Jahr 2000

7. August 2001, 13:35
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Höchste Studierendendichte hat Wien, niedrigste Niederösterreich

Wien - 215.911 Österreicher waren im Jahr 2000 - also im letzten Jahr vor der Einführung der Studiengebühren - an einer Universität oder einem Fachhochschul-Studiengang zu einem Studium zugelassen. Davon waren 206.576 ordentliche und 9.335 außerordentliche Hörer. Das geht aus einer Erhebung der Statistik Austria hervor.

Mit 193.292 ordentlichen Studierenden beherbergen die zwölf wissenschaftlichen Universitäten 90 Prozent aller Studenten. Kräftig zugelegt hat Fachhochschulbereich, im Gründungsjahr 1994 begannen an zehn Studiengängen 674 Österreicher ein Studium, im Jahr 2000 waren es 55 Studiengänge mit 9.652 inländischen Studierenden. Nur halb so viele, nämlich 4.786 ordentliche Studierende, hatten ein Studium an einer der sechs Universitäten der Künste belegt.

Wien weist im Bundesländervergleich mit 3,8 Prozent die höchste Studentendichte auf. Auch Kärnten (3,4 Prozent) und die Steiermark (3,0 Prozent) liegen über dem Durchschnitt. Salzburg (2,7 Prozent) und Tirol (2,6 Prozent) liegen geringfügig unter dem Österreichschnitt, während für Oberösterreich (2,4 Prozent), Vorarlberg und das Burgenland (je 2,2 Prozent) sowie Niederösterreich (2,1 Prozent) unterdurchschnittliche Werte errechnet wurden. Das Bildungsangebot, die Anzahl von Bildungseinrichtungen, die geografische Lage und Infrastruktur sind nach Ansicht der Experten von Statistik Austria wichtige Kriterien bei der Studienwahl und Wahl des Studienortes. (APA)

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