Nairobi: Gedenkstätte für Opfer des Botschaftsanschlags eröffnet

7. August 2001, 12:27
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Anschlag auf die US-Botschaft hatte 200 Menschenleben gefordert

Nairobi - Am dritten Jahrestags des verheerenden Bombenanschlages auf die US-Botschaft in Nairobi ist am Tatort in der kenianischen Hauptstadt ein Gedenkpark für die mehr als 200 Todesopfer geöffnet worden. An der Zeremonie nahmen mehrere hundert geladene Gäste teil, darunter auch viele Hinterbliebene. Tausende von Schaulustigen säumten die angrenzenden Straßen, als der kenianische Präsident Daniel arap Moi die Gedenkstätte der Öffentlichkeit übergab. Sie war für rund 100.000 Dollar (113.572 Euro/1,56 Mill. S) aus Spenden errichtet worden und umfasst eine Mauer mit den Namen der am 7. August 1998 getöteten Kenianer und Amerikaner.

Zeitgleich mit den Anschlag in Nairobi war auch auf die amerikanische Botschaft in Tansania ein Bombenanschlag verübt worden, bei dem elf Menschen starben. Vier Männer, die der Organisation um den saudischen Multimillionär Osama bin Laden zugerechnet werden, sind mittlerweile in den USA wegen der Terroranschläge zu lebenslanger Haft verurteilt worden. (APA/dpa)

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    Kenias Präsident Daniel arap Moi auf dem Weg zum Gedenkpark.

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