Schlappe der USA über 400 Meter

7. August 2001, 13:09
posten

Moncur sicherte sich den Titel - Edwards im Dreisprung erfolgreich

Edmonton/Alberta - Der Nachfolger von Michael Johnson heißt Avard Moncur. Der 22-Jährige von den Bahamas gewann bei der Leichtathletik-WM am Montagabend in Edmonton in 44,64 Sekunden Gold über 400 m. Im Dreisprung triumphierte mit dem Briten Jonathan Edwards, der mit Jahresweltbestleistung von 17,92 m siegte, ebenso der Weltrekordler wie im Speerwerfen der Frauen, das Osleidys Menendez mit 69,53 m gewann.

Historische Niederlage für USA

Für die USA setzte es in Abwesenheit des neunfachen Rekord- Champions Michael Johnson eine historische Niederlage über die Stadionrunde. Erst hinter dem Deutschen Ingo Schultz (44,87) und dem Olympiadritten Gregory Haughton aus Jamaika (44,98) folgte Co-Favorit Antonio Pettigrew (44,99) aus den USA, der 1991 in Tokio als letzter Läufer vor dem vierfachen Serien- Weltmeister Johnson ein WM-Finale über 400 m gewonnen hatte. Damit gingen die USA erstmals in der Geschichte über die längste Sprintdistanz leer aus.

Routinier Edwards im Dreisprung erfolgreich

Während über 400 m die Jugend triumphierte, setzte sich im Dreisprung Routinier Edwards durch. Der 35-jährige Olympiasieger siegte bei seinem zweiten WM-Triumph nach Göteborg 1995, wo er mit 18,16 m und 18,29 als erster Mensch im "Hop, Step & Jump"-Verfahren über 18 m gesegelt war. (APA)

Share if you care.