Zahl der jüdischen Siedler gestiegen

7. August 2001, 18:21
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Trotz Intifada mehr Israelis in den Palästinensergebieten

Tel Aviv - Die Zahl der jüdischen Siedler im Westjordanland und im Gaza-Streifen ist ungeachtet des blutigen Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern im ersten Halbjahr weiter gewachsen. Nach Angaben des israelischen Wohnungsbauministeriums zogen in den ersten sechs Monaten etwa 5000 Israelis in die palästinensischen Gebiete. Damit liegt die offizielle Zahl der Siedler in den besetzten Territorien bei 208.000.

Wie der israelische Rundfunk am Dienstag berichtete, sank das Wachstum der völkerrechtswidrigen Siedlungen damit jedoch von sieben Prozent im Vorjahr auf zwei Prozent. Der Mitchell-Friedensplan sieht den sofortigen israelischen Siedlungsstopp vor. Der Siedlungsbau stellt einen schweren Verstoß gegen die Vierte Genfer Konvention über den Schutz der Zivilbevölkerung in besetzten Territorien dar. Die Vierte Genfer Konvention verbietet die Ansiedlung der Zivilbevölkerung der Besatzungsmacht auf besetztem Gebiet. (APA/dpa)

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