Polnisches Hochwasser verebbt in der Ostsee

6. August 2001, 14:12
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Situation entspannt sich

Warschau - Das polnische Hochwasser verebbt allmählich in der Ostsee. In etwa drei Tagen dürften die Reste der Hochwasserwelle von der See "verschluckt" werden, berichteten polnische Medien am Montag. In der Region Pommern blieb die Lage weiterhin stabil. Trotz hoher Wasserständen an der Weichsel kam es dort nicht zu größeren Schäden. Auch an der Oder entspannte sich die Hochwassersituation weiter.

Badeverbot

Für Strandurlauber im traditionellen Seebad Sopot (Zoppot) bedeutet das Hochwasser allerdings getrübte Urlaubsfreuden, berichtete der Rundfunksender "Radion RMF". Die örtlichen Gesundheitsbehörden hatten vorsorglich ein Badeverbot erlassen. Sie befürchten, dass mit dem Hochwasser Schadstoffe und Bakterien in die Ostsee fließen. Entwarnung werde in den nächsten Tagen nach Auswertung von Wasserproben erwartet, hieß es.

Herbe Tourismuseinbußen

Für die Tourismus-Industrie in Polen bedeuten die anhaltenden Unwetter herbe Einbußen. An der Ostsee zogen viele Urlauber wegen des erwarteten Hochwassers ihre Buchungen zurück. Auch in den Urlaubsgebieten in den Beskiden und in der Region Swietokrzyskie stornierten viele ihre Reservierungen, berichtete das polnische Fernsehen. (APA/dpa)

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