Britische HSBC Bank trotzt schierigem Finanzumfeld

6. August 2001, 11:26
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Trotz Ausgabensteigerung steigen die Nettozinserträge

London - Die britische Bank HSBC Holdings plc, London, hat im ersten Halbjahr 2001 trotz eines schwierigen Marktumfeldes ihren Gewinn gesteigert. Der Gewinn vor Steuern legte auf 5,84 (5,38) Mrd. US-Dollar (6,63 Mrd. Euro/91,3 Mrd. S)zu, der Nettogewinn auf 4,07 (3,69) Mrd. Dollar. Der Betriebsgewinn vor Rücklagen betrug 5,65 (5,61) Mrd. Dollar.

Rückstellungen für unsichere Kredite

Dennoch erhöhte das Finanzinstitut seine Rückstellungen für notleidende Kredite um 73 Mill. US-Dollar auf 441 Mill. US-Dollar. Allerdings habe sie keine spezifischen Ausfälle im Blick, erklärte das Finanzinstitut. Die Bank erhöhte ihre Zwischendividende um 27 Prozent auf 19 US-Cents. Damit wolle man die Differenz der Dividende für die erste und zweite Hälfte des Jahres vermindern, begründete HSBC den Schritt.

Auswirkungen durch den CCF-Erwerb

Der Nettozinsüberschuss betrug im ersten Halbjahr 7,20 Mrd. Dollar was eine Steigerung von 7,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Andere betriebliche Einnahmen beliefen sich auf 5,60 Mrd. Dollar (plus 5,2 Prozent). Das Wachstum dieses Postens führte HSBC vor allem auf den Erwerb von CCF zurück. (APA/vwd)

Ausgaben stiegen deutlich an

Die Betriebsausgaben stiegen ebenfalls um 12 Prozent. Insbesondere hohe Aufwendungen für die Entwicklung ihrer e-Commerce-Aktivitäten machte das britische Finanzinstitut hierfür verantwortlich. Das gute Abschneiden im ersten Halbjahr ermögliche HSBC eine problemlose Fortführung ihrer Investitionspläne, kündigte die Bank an.

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    Trotz harter Zeiten für Finanzdienstleister kann die britische HSBC ihre Erträge steigern

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