London prüft MKS-Entschädigungen für Bauern

6. August 2001, 09:20
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London - Das britische Landwirtschaftsministerium will die Höhe von Entschädigungen für Bauern prüfen lassen, deren Vieh im Kampf gegen die Maul- und Klauenseuche (MKS) notgeschlachtet wurde. Fast 40 Landwirte forderten Entschädigungen von mehr als einer Million Pfund (1,62 Mill. Euro/22,3 Mill. S), wie das Ministerium in London am späten Sonntagabend einen Bericht der "Sunday Times" bestätigte. Genau 37 Anfragen seien bearbeitet worden. Das Ministerium wollte sich zunächst nicht zu einem in der Zeitung erwähnten Fall äußern, bei dem ein einzelner Bauer bereits 4,2 Millionen Pfund Entschädigung erhalten haben soll.

Ende vergangenen Monats hatte die Londoner Regierung mitgeteilt, dass sich die Entschädigungszahlungen der Milliardenmarke genähert hätten. Nach offiziellen Angaben ist MKS in Großbritannien unter Kontrolle. Nach dem Ausbruch der Seuche im Februar wurden 3,5 Millionen Tiere getötet. Fast 1800 Höfe waren von der Seuche betroffen. (APA/AFP)

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