"Euro-Einführung erspart rund 14 Milliarden"

5. August 2001, 19:11
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... davon ist Finanzminister Grasser überzeugt

Wien - Die Einsparungen durch die Einführung des Euro werden laut Finanzminister Karl-Heinz Grasser für die gesamte Volkswirtschaft Österreichs mit rund 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts errechnet. Das seien rund 14 Milliarden Schilling, so Grasser in einem Interview mit der Tageszeitung "Kurier".

Die Regierung achte darauf, dass es im Zuge der Euro-Umstellung keine Preiserhöhungen gibt. Das Wirtschaftsforschungsinstitut sei beauftragt, "den Nachweis zu erbringen, zu welchen Preiserhöhungen es gekommen ist im Zusammenhang mit der Währungsumstellung". Der Bund wolle beispielgebend sein und runde zu Gunsten der Bürger. "So ersparen sich die Österreich, auch in Zeiten der Budgetkonsolidierung, 300 Millionen Schilling. Von der Euro-Umstellung darf man nicht profitieren", so Grasser. Unternehmen, die bereits jetzt Preise erhöhen, würden bald erkennen, dass dies "das beste Kundenvertreibungsprogramm" sei. (APA)

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