Buße für Schwulenwitze

4. August 2001, 18:58
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"Clerks"-Regisseur Kevin Smith ließ sich in seinem neuen Film gehen - und soll dafür nun spenden

New York - Kevin Smith, amerikanischer Filmregisseur, soll sich wegen Witzen über Homosexuelle in seinem neuen Film "Jay and Silent Bob Strike Back" zahlen. Die Organisation GLAAD (Schwule und lesbische Vereinigung gegen Beleidigungen) fordert von Dimension Film, die den Hollywood-Streifen herausgibt, eine Spende für die Matthew-Shepard-Stiftung in Gedenken an den 1998 zu Tode geprügelten homosexuellen Studenten aus Wyoming.

Medienberichten zufolge hat der Regisseur von "Clerks" und "Dogma" der Spende zugestimmt. Zugleich sagte er, das Geld sei nicht gleichbedeutend mit einer Entschuldigung. Denn er habe seine Witze nicht auf Kosten der homosexuellen Gemeinde gemacht, sondern auf Kosten von zwei Charakteren, die weder er noch das Publikum für intellektuelle Vorbilder halten. (APA/AP)

GLAAD

Am Rande: Vielen Dank an Gus van Sant, der völlig zu Recht darauf hingewiesen hat, dass er höchstselbst "Good Will Hunting" gedreht hat - und nicht wie zunächst irrtümlich angegeben Kevin Smith ;-)
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