Amerikanische Plattenindustrie nun auch gegen Einzelpersonen

4. August 2001, 13:31
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Sekretärin wurde wegen MP3s entlassen

Der amerikanische Branchenverband der Musikindustrie RIAA, bekannt durch den Rechtsstreit mit Napster, verstärkt nun sein Vorgehen gegen Privatpersonen. Immer mehr Firmen wollen durch strenge Vorschriften in Bezug auf MP3-Dateien ihre Mitarbeiter von Musiktauschbörsen fernhalten und rechtlichen Schritten der Plattenindustrie vorbeugen.

Job weg, wegen MP3s

In einem Bericht der New York Times wird der Fall einer Sekretärin der North Western University geschildert, die aufgrund von MP3-Dateien auf ihrem Computer den Arbeitsplatz verloren hatte. Bei Wartungsarbeiten am internen Netzwerk wurden rund 2000 MP3-Dateien auf dem Rechner entdeckt. Obwohl die Sekretärin betonte, dass die meisten Musikstücke von ihren persönlichen CDs stammen würden, wurde die Frau entlassen. Auch Plattenfirmen haben sich schon mit der University in Verbindung gesetzt, um nach weiteren Dateien zu suchen. (red)

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