Windows XP nun doch auch ohne Zwangsregistrierung

4. August 2001, 13:34
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Wurde das Betriebssystem im Rahmen des Volumenlizenzprogramms erworben muss nicht einzeln aktiviert werden

Am 25. Oktober wird Microsoft die Auslieferung seines neuen Betriebssystems beginnen. Windows XP wird von den Entwickler gefeiert, doch ist so mancher Kritik ausgesetzt. Vor allem die sogenannte "Zwangsregistrierung", ein Anwender muss nach einer Frist von 30 Tagen oder 50 Starts seine Software von Microsoft für seinen Rechner mittels Aktivierungscode freischalten lassen, sorgt für einige Aufregung. Nun sieht es allerdings so aus als würden viele Konsumenten gar nicht in den "Genuss" dieser Prozedur kommen.

Volumenlizenzprogramm erspart Registrierung

Um die erstmalige Registrierung zu umgehen, muss ein Anwender seine Version im Rahmen eines Volumenlizenzprogramms erwerben. Bei dieser, vor allem für Großkunden konzipierten, Variante muss nicht jede Anwendung einzeln freigeschalten werden. Einzelanwender werden diese Tatsache für sich nutzen können wenn sie Rechner mit vorinstalliertem Windows XP bei einer Großhandelskette erwerben. Denn wie es bei Microsoft so schön heißt, können „PC-Hersteller (OEMs und System Builder) die Aktivierung als Dienstleistung für den Endkunden schon bei der Vorinstallation übernehmen". Auch Studenten und Schülerversionen müssen nicht registriert werden.

Doch gänzlich ohne wird es nicht gehen

Ein Problem bleibt allerdings für User, die Microsoft nicht vertrauen weiter bestehen: Die Registrierung beziehungsweise die telefonische oder per Internet notwendige Anforderung eines Aktivierungscodes bleibt aufrecht, sobald neue Komponenten installiert werden. Wer mehr als fünf "wesentliche" Bestandteile, wie etwa RAM, Laufwerke und Festplatte, auswechselt, muss doch beim Microsoft Kundendienst anrufen.(red)

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