Dieb eines Hochspannungskabels in China zum Tode verurteilt

4. August 2001, 16:12
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Der Mann hatte 3,8 Kilometer Draht entwendet

Peking - Ein Gericht in China hat einen Mann für den Diebstahl eines Hochspannungskabels zum Tode verurteilt. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag meldete, befand das Oberste Volksgericht in der östlichen Provinz Fujian den Angeklagten für schuldig, im Dezember 1999 und Jänner 2000 zwei Mal eine 500.000-Volt-Starkstromleitung durchtrennt und insgesamt 3,8 Kilometer Draht entwendet zu haben.

Dadurch sei ein Schaden von umgerechnet 710.000 Mark (363.017 Euro/5,00 Mill. S) entstanden. Über die nagelneue Leitung sei die Stadt Xiamen mit Strom aus dem Kraftwerk in Zhangzhou versorgt worden. Die Polizei schnappte den Dieb im März vergangenen Jahres in der südchinesischen Stadt Kanton. Sabotage und Diebstahl von Hochspannungsleitungen gilt in China Angaben von Xinhua zufolge als Schwerverbrechen. Derartige Fälle seien in der Volksrepublik nicht selten. (APA/AP)

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