Einsparungen beim STANDARD

3. August 2001, 19:24
posten

Wegen stark gestiegener Kosten

Allein die stark gestiegenen Posttarife, gestiegene Papierkosten (fast 20 Millionen S) und der - wegen des großen Anzeigenerfolgs - eingetretene Entfall der besonderen Presseförderung zwingen den STANDARD, der seit 1997 Gewinne schreibt, zu Einsparungen. Dies wurde der Belegschaft am Donnerstag in einer Betriebsversammlung erläutert.

Während "Die Presse" erneut mit mehr als 35 Mio. S aus Steuergeldern subventioniert wird und die großen Magazinverlage durch die Fusion Rationalisierungseffekte erzielen, muss DER STANDARD aus Eigenem das abgeschwächte Wirtschaftswachstum bewältigen. Die Mitarbeiter wurden gebeten, auch von sich aus Vorschläge zu unterbreiten. Der Qualitätsanspruch bleibe weiterhin gültiger Maßstab, erklärte Geschäftsführer Wolfgang Bergmann.

Dies zeigen die Änderungen in der Wirtschaftsredaktion. Da deren Leiter Eric Frey eine Gastprofessur in den USA ausübt, wurde das Ressort mit 1. 8. von Freys Stellvertreter Michael Moravec übernommen. Die vorübergehende Abwesenheit Freys und das Ausscheiden von Michael Hann wurden durch zwei Neuzugänge kompensiert: durch Helmut Spudich (bisher "Salzburger Nachrichten" und Michael Bachner (bisher "Kleine Zeitung").
(red/DER STANDARD; Print-Ausgabe, 4./5. August 2001)

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