MEWA schließt Produktionsstandort Salzburg

3. August 2001, 17:46
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Salzburg - Die Landeskliniken Salzburg werden ihren Bedarf an Wäscheprodukten, Stationswäsche, Berufsbekleidung sowie OP-Textilien ab 1. Jänner des nächsten Jahres bei der oberösterreichischen Firma Wozabal decken und sich damit 20 Mill. S ersparen. Der bisherige Lieferant, die MEWA Textil Mietservice Mirabellwäscherei muß nun den Standort Salzburg mit Anfang nächsten Jahres schließen. Betroffen davon sind rund 150 der insgesamt 175 Mitarbeiter. Die Landeskliniken seien der größte Kunde gewesen, ein Neukunde in dieser Größenordnungen "ist derzeit leider nicht in Sicht", erklärt die Geschäftsführung. Die Landeskliniken sind auf ihren neuen Lieferanten über eine EU-weite Ausschreibung gekommen. Die Kostenersparnis von 20 Mill. S bedeutet eine Reduktion von mehr als 25 Prozent. Für die etwa 150 betroffenen Mitarbeiter will die Firmenleitung "alles was im gesetzlichen Rahmen vorgesehen ist" ausschöpfen. Die Betroffenen wurden bereits über die künftige Vorgangsweise unterrichtet. "Wir werden alles tun, was in unserer Macht steht, um den Leuten zu helfen", beteuert Egmond Dorfmann, Geschäftsführer von MEWA Salzburg. (APA)
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