Deutschland: Nach Genua-Krawallen "Aktion scharf" gegen "linke" Inhalte im Internet

3. August 2001, 17:38
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Verfassungsschutz kündigt neues Computer-Netzwerk an

In Deutschland wird nun verstärkt gegen politischen Extremismus im Internet vorgegangen. Die Ausschreitungen beim G 8-Gipfel in Genua brachten den brandenburgischen Verfassungsschutz auf den Plan. Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm will in Zukunft dafür sorgen, dass größere Aufmerksamkeit auf die Internetaktivitäten von Linksextremisten gelegt wird.

Auch von der anderen Seite genügend Probleme

Wie Schönbohm mitteilte sei, die Anzahl der rechtsextremistischen Homepages in Deutschland massiv angewachsen. Es herrsche akuter Handlungsbedarf. Um den Verfassungsschützern ihre Arbeit zu ermöglichen kündigte Schönbohm ein neues Computer-Netzwerk für die Mitarbeiter an. Ein schon bestehendes internes Netz wird aus Sicherheitsgründen nicht zu Recherchen im Internet verwendet werden.

Ab September ausführliches Webangebot

Schon ab dem 2. September soll ein neues ausführliches Webangebot des brandenburgischen Verfassungsschutzes starten. Nach Angaben von Heise, soll die Site von fünf bis sechs Mitarbeitern mit täglichen Informationen gefüllt werden. (red)

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