Der 100-Millionen- Dollar-Deal

3. August 2001, 15:59
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Whitney Houston schließt den teuersten Plattenvertrag der Geschichte ab

Den laut NME teuersten Plattenvertrag der Geschichte hat nun Soulboje Whitney Houston mit ihrem langjährigen Label Arista abgeschlossen. Mit dem Vertrag verpflichtet sie sich zur Produktion von mindestens sechs Alben sowie zwei "Greatest Hits"-Kompilationen. Der 80-Millionen-Dollar-Vertrag, den Mariah Carey kürzlich für ihren Wechsel von Sony zu Virgin einsackte, nimmt sich dagegen fast schon blass aus.

Die Aufnahmen zur ersten der vereinbarten CDs sollen bereits in den nächsten Wochen beginnen. "Ich bin schon ganz aufgeregt und freue mich darauf, bald die Studioarbeit für mein nächstes Album zu beginnen", erklärte Houston. Die bisherigen Platten der mehrfachen Grammy-Gewinnerin waren die größten Verkaufsschlager Aristas und wurden weltweit insgesamt mehr als 140 Millionen Mal abgesetzt. Ihr jüngstes Album "My Love is Your Love" blieb jedoch mit etwas über einer Million Stück deutlich hinter den bisherigen Verkaufserfolgen zurück.

Houstons Ruf hatte im vergangenen Jahr gelitten, als sie auf Hawaii mit einer Prise Marihuana im Gepäck ertappt und deswegen angeklagt wurde. Der Fall wurde im September wegen Geringfügigkeit zu den Akten gelegt. Die Sängerin fiel jedoch bei Bühnenauftritten immer wieder durch Unkonzentriertheit und unkontrollierte Bewegungen auf und sagte einige Auftritte ab. Besorgte Fans bombardierten sie daraufhin mit E-mails, in denen sie ihr medizinische Behandlung anrieten. (APA/red)

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