Israel schränkt Zugang zu Jerusalemer Tempelberg ein

3. August 2001, 10:57
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Furcht vor Ausschreitungen bei den traditionellen Freitagsgebeten

Jerusalem - Aus Furcht vor Ausschreitungen bei den traditionellen Freitagsgebeten der Moslems hat die israelische Polizei den Zugang zum Jerusalemer Tempelberg stark eingeschränkt. Nur Männer über 40 Jahren im Besitz einer israelischen Aufenthaltserlaubnis würden zu den heiligen Stätten vorgelassen, teilte die Polizei mit. Damit bleiben Palästinenser, die in den besetzten Gebieten im Westjordanland leben, ausgeschlossen. Zudem verstärkte die Polizei massiv ihr Aufgebot rund um den Tempelberg. Anlässlich der Freitagsgebete kommt es immer wieder zu Protesten der Palästinenser gegen Israel. (APA)
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