Kosovo beginnt mit Privatisierung von 250 Firmen

3. August 2001, 08:31
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Große Betriebe wie Post und Eisenbahnen zunächst nicht betroffen

Belgrad/Pristina - Im Kosovo soll demnächst die Privatisierung von rund 250 staatlichen Firmen beginnen, meldete der Belgrader Sender "B-92" unter Berufung auf die Entscheidung des Kosovo-Übergangsrates, der vorläufigen Kosovo-Regierung. Betriebe "von besonderem Gesellschaftsinteresse" wie Eisenbahnen, Post sowie die Blei- und Zinkwerke Trepca stehen zunächst jedoch nicht auf dem Privatisierungsplan.

Im Privatisierungsprozess sollen Erfahrungen früherer kommunistischer Staaten bzw. Modelle angewandt werden, die sich in diesen Staaten als erfolgreich erwiesen haben, meldete der Sender. Der Privatisierungsplan wird auch von Vertretern der serbischen Volksgemeinschaft im Kosovo unterstützt, berichtete der Sender. (APA)

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