Großinsolvenz in Wien

2. August 2001, 16:56
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Restposten HandelsgesmbH pleite - 220 Mitarbeiter betroffen

Wien - Die Restposten HandelsgesmbH, Wien, hat beim Handelsgericht Wien Konkurs beantragt. Mit der Eröffnung des Verfahrens sei in Kürze zu rechnen, teilten der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) und der Kreditschutzverband von 1870 (KSV) am Donnerstag Nachmittag mit. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 220 Mitarbeiter, es handelt mit Waren aller Art ("Restposten"). Von der Insolvenz seien "weit mehr als 200 Gläubiger" betroffen. Der AKV beziffert die Überschuldung mit 110 Mill. S (8 Mill. Euro), Aktiva von 87 Mill. S stehen Passiva von 197 Mill. S gegenüber.

Nach Angaben des AKV hat die Gesellschaft, die erst im März 1999 aus der insolventen Handelsfirma Skonto GmbH hervorgegangen ist, im Jahr 2000 bei Umsätzen von rund 360 Mill. S einen Verlust von rund 120 Mill. S erlitten. Im anstehenden Konkurs sei ein Fortbetrieb zum Abverkauf der Waren geplant. Ob auch ein Zwangsausgleich finanzierbar sei, bleibe abzuwarten, so der AKV weiter. (APA)

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