Bestes Drehbuch "aller Zeiten": Matte Wahl

2. August 2001, 15:25
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US-Autoren stimmten für die Altbekannten

New York - Über die Frage, welches als das beste Filmdrehbuch aller Zeiten zu gelten hat, haben die 4000 Mitglieder des "Writers Guild of America - East", des einschlägigen Autorenverbandes, erstmals abgestimmt. Verbandssprecher Vito Turso bezeichnete es am Mittwoch als überraschend, dass die Filmautoren den Klassikern den Vorzug gaben und sich neuere Werke, etwa "Schindlers Liste", nicht durchsetzen konnten.

Anders gesehen: Die Wahl war eine sehr bequeme. Woody Allens "Annie Hall" aus dem Jahr 1977 ist das jüngste Drehbuch auf der Top-Ten-Liste. Orson Welles-Klassiker "Citizen Kane" aus dem Jahr 1941 führt die Liste an, "Casablanca" (1942) belegt den zweiten Platz, dicht gefolgt von Francis Ford Coppolas Mafia-Epos "Der Pate- Teil 1" aus dem Jahr 1972.

Zu den im Vorfeld genannten Favoriten zählen etwa die Billy Wilder Komödien aus den 50er Jahren "Manche mögen's heiß" und "Sunset Boulevard", sowie die "Die Reifeprüfung", "Chinatown" und "All About Eve". Zumindest in den Fällen von "Manche mögen's heiß", "Sunset Boulevard" und "Chinatown" gelten die Drehbücher branchenintern eher als Vorbilder als die Top-Gereihten. (APA/dpa/red)

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