Zehn Jahre Haft für unerlaubten E-Mail-Versand

2. August 2001, 14:31
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Neue Verordnung: Schüler kommen nach Installation von Software ins Gefängnis

Mit einer neuen Verordnung sorgt der demokratische US-Senator Robert Toricelli aus New Jersey für Aufregung an amerikanischen Schulen. Der „School Website Protection Act“ definiert Hacken als "jede Aktion (auch wen sie noch so harmlos ist), die Computer an allen Schulstufen (von der Grundschule bis zur Hochschule) ohne Autorisation beeinflusst oder beeinträchtigt".

Für eine E-Mail ins Gefängnis

Unter diese Verordnung fallen sowohl das unerlaubte Installieren von Software als auch das Abschicken von E-Mails. Wer gegen die Rechtsvorschrift verstößt, hat mit einer Gefängnisstrafe von bis zu zehn Jahren zu rechnen. In einer Erklärung sagte Toricelli: "Computerhacker, die sich Schulen als Opfer suchen und Furcht unter Androhung von Gewalt in die Herzen einer funktionierende Gesellschaft bringen, dürfen nicht unbestraft bleiben". Auslöser für diese Verordnung war ein Hack der Website einer Schule in New Jersey, der Drohungen beinhaltete und ein ähnliches Massaker wie an der Columbine Highschool, bei dem Schüler ein Blutbad anrichteten, ankündigte. (red)

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