RZB stuft Feratel zurück

2. August 2001, 17:20
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Wien - Die RZB hat ihre Einstufung der im Specialist Market der Wiener Börse notierten Aktien der Feratel Media Technologies von "übergewichten" auf "neutral" zurückgenommen. Als Grund führte die Analystin Irene Langer den wachsenden Druck auf die Margen durch Akquisitionen im abgelaufenen Finanzjahr an. Der Personalstand von Feratel sei im Geschäftsjahr 2000/01 bei einem Umsatz von 14,88 Mill. Euro (204,75 Mill. S) von 65 auf 173 angewachsen. Die Integrationsmaßnahmen hätten sich nicht rasch genug umsetzen lassen, was sich in den Margen deutlich wiederspiegele, hieß in der Analyse.

Feratel liegt hinter Prognose zurück

Feratel liege nun in der Margenentwicklung hinter den ursprünglichen RZB-Prognosen zurück. Für das laufende Geschäftsjahr 2001/02 rechnet Langer nun mit einer EBIT-Marge von etwa 3,1 Prozent, für 2002/03 mit 10,2 Prozent, was gegenüber den ursprünglichen Zahlen einer zeitlichen Verzögerung von einem Jahr entspreche. Die Integrationsmaßnahmen und die Produktvereinheitlichung seien nun vorrangig. Die RZB-Analystin rechnet erst ab dem Geschäftsjahr 2003/04 mit einer deutlichen Verbesserung der Ergebniskennzahlen. (APA)

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