Steiermark: Tragischer Ausgang eines Ferienabenteuers

2. August 2001, 11:36
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Mädchen stürzte 50 Meter über eine Felswand

Graz - Mit dem Tod eines erst 13 Jahre alten Mädchens endete in der Obersteiermark der Ausflug von fünf Jugendlichen.

Die Gruppe wollte im Bezirk Bruck an der Mur auf eigene Faust Höhlen erforschen. Das Mädchen stürzte 50 Meter tief über eine Felswand ab und starb Donnerstag früh an den Folgen der Verletzungen im LKH-Graz.

Die jugendlichen benützen einen schmalen Pfad außerhalb der Höhle. Plötzlich gab der Untergrund nach, der auf Grund der Trockenheit der letzten Tage bröckelig geworden war, das 13 Jahre alte Mädchen verlor den Halt und stürzte 50 Meter über eine Felswand in die Tiefe.

Dort blieb sie mit lebensgefährlichen Verletzungen liegen. Die vier Freunde versuchten Erste Hilfe zu leisten und holten via Handy Gendarmerie und Rettung.

Das Mädchen wurde mit dem Rettungshubschrauber in das LKH-Graz geflogen. Am Donnerstag starb das Mädchen an seinen schweren Verletzungen. Genaue Erhebungen liefen noch. Laut Gendarmerie ist es nicht auszuschließen, dass der Besitzer der Höhle mit rechtlichen Folgen zu rechnen hat. (APA)

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