Deutscher Atomtransport setzt nach Blockade Fahrt fort

2. August 2001, 14:59
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Vier Blockierer ketteten sich an den Schienen fest

Paris - Der größte deutsche Atommülltransport ist nach einer Blockade durch Kernkraftgegner in Bischheim bei Straßburg auf seinem weiteren Weg durch Frankreich durch keine größeren Störungen aufgehalten worden. Deutsche und französische Atomkraftgegner hatten zuvor den Zug mit seinen insgesamt 12 Atommüll-Behältern in Bischheim bei Straßburg etwa 20 Minuten lang gestoppt.

Insgesamt vier Blockierer ketteten sich an den Schienen fest. Rund 60 Polizisten waren den offiziellen Angaben zufolge im Einsatz. Sie trugen die versammelten Atomgegner weg und schnitten die Angeketteten mit einer Kreissäge los. Es kam vereinzelt zu Rangeleien. Fünf Franzosen und Deutsche wurden von der Polizei vorübergehend festgenommen.

Der Zug war zuvor auf dem Bahnhof im südpfälzischen Wörth zusammengekoppelt worden und hatte unbehindert die französische Grenze bei Lauterbourg im Nordelsass passiert. Neun der Behälter aus fünf deutschen Kernkraftwerken sind für La Hague bestimmt, der Rest für die Anlage im britischen Sellafield. (APA/dpa)

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