US Senatsausschuss drängt Bush zum Kampf gegen Klimawandel

2. August 2001, 08:20
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Wirksame Alternativen zu Kyoto gefordert

Washington - Ein US-Senatsausschuss hat Präsident George W. Bush zum Kampf gegen den Klimawandel gedrängt. Bush müsse nach der Absage an das Kyoto-Protokoll zum Abbau der Treibhausgase wirksame Alternativen vorlegen, hieß es in einer am Mittwoch (Ortszeit) einstimmig verabschiedeten Resolution des Ausschusses für Außenpolitik. Bush müsse eine "führende Rolle" im Umweltschutz ergreifen, forderten die 19 Senatoren. Seine Politik, beim Klimaschutz abseits zu stehen, sei "unakzeptabel".

Obwohl die Resolution keinen bindenden Charakter hat, erhöht sich damit der innenpolitische Druck auf Bush. Die Leiterin der US-Umweltbehörde EPA, Christine Todd Whitman, hatte erst am Freitag bekräftigt, die USA wollten keinem internationalen Klimaschutz-Abkommen beitreten.

Ohne Beteiligung der USA hatten auf der jüngsten UNO-Klimakonferenz in Bonn rund 180 Länder die Umsetzung des Kyoto-Protokolls beschlossen, das für Industriestaaten verbindliche Ziele für den Abbau der Treibhausgase vorsieht. Bush hatte das Protokoll nach seinem Amtsantritt verworfen. Stattdessen hatte er eigene Umweltschutz-Maßnahmen angekündigt. Deren Verwirklichung steht aber immer noch aus. Wirksame Alternativen zu Kyoto gefordert Washington (APA/AFP) - Ein US-Senatsausschuss hat Präsident George W. Bush zum Kampf gegen den Klimawandel gedrängt. Bush müsse nach der Absage an das Kyoto-Protokoll zum Abbau der Treibhausgase wirksame Alternativen vorlegen, hieß es in einer am Mittwoch (Ortszeit) einstimmig verabschiedeten Resolution des Ausschusses für Außenpolitik. Bush müsse eine "führende Rolle" im Umweltschutz ergreifen, forderten die 19 Senatoren. Seine Politik, beim Klimaschutz abseits zu stehen, sei "unakzeptabel".

Obwohl die Resolution keinen bindenden Charakter hat, erhöht sich damit der innenpolitische Druck auf Bush. Die Leiterin der US-Umweltbehörde EPA, Christine Todd Whitman, hatte erst am Freitag bekräftigt, die USA wollten keinem internationalen Klimaschutz-Abkommen beitreten.

Ohne Beteiligung der USA hatten auf der jüngsten UNO-Klimakonferenz in Bonn rund 180 Länder die Umsetzung des Kyoto-Protokolls beschlossen, das für Industriestaaten verbindliche Ziele für den Abbau der Treibhausgase vorsieht. Bush hatte das Protokoll nach seinem Amtsantritt verworfen. Stattdessen hatte er eigene Umweltschutz-Maßnahmen angekündigt. Deren Verwirklichung steht aber immer noch aus. (APA)

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