46 WeltmeisterInnen gesucht

1. August 2001, 18:05
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Die Weltbesten werden fürstlich entlohnt

Wien/Edmonton - Normalerweise dreht sich in Edmonton alles ums "Schwarze Gold", doch ab Freitag machen über 2.000 Aktive aus 200 IAAF-Mitgliedsländern Jagd auf echtes Gold in Kanadas "Erdöl-Hauptstadt": Bei den VIII. Leichtathletik-Weltmeisterschaften gibt es insgesamt 46 Titel und 6,732 Millionen Dollar (7,68 Mio. Euro/105,7 Mio. S) zu gewinnen, wobei Österreich dank der 800-m-Olympiazweiten Stephanie Graf auf die lang ersehnte zweite Medaille nach Sigrid Kirchmanns Hochsprung-Bronze 1993 in Stuttgart hofft.

Zum dritten Mal nach Athen 1997 und Sevilla 1999 belohnt der Weltverband (IAAF) die besten Teilnehmer mit Prämien, allerdings beschränkt sich der Geldregen diesmal nicht nur auf Medaillengewinner (60.000 Dollar für Gold, 30.000 für Silber und 20.000 für Bronze). Erstmals erhalten in den Einzeldisziplinen die ersten Acht (weitere Abstufungen: 10.000, 8.000, 7.000, 6.000 und 5.000 Dollar) Cash. Und für Weltrekorde gibt's einen Extrabonus von 100.000 Dollar (114.051 Euro/1,57 Mio. S).

Beste Chancen auf diese Zusatzprämie werden Stabhoch-Olympiasiegerin Stacy Dragila aus den USA, die den Höchstwert heuer bereits auf 4,81 m gesteigert hat, sowie der Kubanerin Osleidys Menendez, die am 1. Juli mit 71,54 m als erste Speerwerferin mit dem seit 1999 modifizierten Gerät die 70-m-Schallmauer durchbrochen hat, eingeräumt. Für den dritten Weltrekord vor der WM sorgte der Tscheche Roman Sebrle, der in Götzis mit 9.026 Zählern die historische 9.000-Punkte knackte. (APA)

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