Hitzewelle in den USA

1. August 2001, 17:36
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Ein Toter durch Hitzschlag

Chicago - Zwölf amerikanische Bundesstaaten stöhnen unter einer Hitzewelle mit Temperaturen von mehr als 40 Grad. Die Luftfeuchtigkeit betrug am Mittwoch in Chicago rund 85 Prozent. In der Metropole im Bundesstaat Ilinois waren bei einer Hitzewelle 1995 mehr als 500 Menschen ums Leben gekommen.

Ein Football-Spieler der Minnesota Vikings starb am Mittwoch an den Folgen eines Hitzschlags. Korey Stringer (27) war nach dem Training am Dienstag mit rasendem Atem und Unwohlsein zusammengebrochen.

Die Behörden der betroffenen Staaten rieten Einwohnern, Schatten zu suchen und viel zu trinken. Auch Haustiere seien gefährdet. Temperaturen von durchschnittlich mehr als 37 Grad wurden in Missouri, Arkansas, Texas und Illinois erwartet.

Die gefühlte Temperatur lag nach Angaben von Meteorologen wegen der hohen Luftfeuchtigkeit jedoch in vielen Orten bei über 40 Grad. Deshalb setzt das natürliche Kühlsystem des Körpers aus, erklärte der Meteorologe Chad Myers im Fernsehsender CNN. Normalerweise schwitzt der Mensch. Der verdunstende Schweiß kühlt den Körper. Bei hoher Luftfeuchtigkeit tritt die Verdunstung nicht ein.(APA/dpa)

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