Petrovic: Khol setzt Denunziation der Globalisierungkritiker fort

2. August 2001, 11:25
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Sympathie für Anliegen der Globalisierungkritiker ist nicht Sympathie für Gewalt

Wien - Die stellvertretende Klubobfrau der Grünen, Madeleine Petrovic, beschuldigte am Mittwoch VP-Klubobmann Andreas Khol, weiter das Spiel der Denunziation zu betreiben, das seine Außenministerin am Abend vorher beendet habe. Immer noch bezeichne er die Globalisierungkritiker als "gewaltbereit", obwohl sein eigener Innenminister das Gegenteil gesagt hat", kritisierte sie laut Presseaussendung der Grünen.

Auch die Unterstellung, wonach die Grünen mit der gewaltbereiten Szene sympathisierten, wies Petrovic auf das Schärfste zurück. "Die Grünen sind die einzige Partei, die Gewaltfreiheit in ihrem Programm hat und das auch lebt. Da hat die ÖVP Nachholbedarf". Khol ziehe bewußt die Unterstützung der Grünen für die auch christlichen und sozialen Anliegen der Globalisierungkritiker in den Schmutz, die dem Killerkapitalismus und der bloß wirtschaftlichen Globalisierung wieder soziale und ökologische Züge geben wollen. Diese Sympathie ließen sich die Grünen auch durch Ausschreitungen, mit denen niemand sympathisiere, nicht verwehren. (APA)

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