RZB stuft Plaut auf "Neutral" zurück

1. August 2001, 15:32
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Wien - Die Analysten der Raiffeisen Zentralbank (RZB) senken die Einstufung des am Frankfurter Neuen Markt notierten Salzburger Unternehmensberaters Plaut von "Übergewichten" auf "Neutral". Gleichzeitig korrigieren die Experten des Instituts die Gewinnprognosen nach unten. Für das Gesamtjahr 2001 wird nun ein Verlust je Aktie von 0,13 Euro (2000: +0,25 Euro) erwartet.

Schlechteres ökonomisches Umfeld

Als Belastungsfaktoren sehen die Experten der RZB das sich verschlechternde makroökonomische Umfeld und den scharfen Wettbewerb in der IT-Consulting-Branche. Außerdem seien weitere Restrukturierungsaufwendungen, die sich bereits in den Zahlen des ersten Halbjahres negativ bemerkbar gemacht hatten, nicht auszuschließen.

Fairer Wert von 7,6 Euro je Aktie

Die schwächere Wachstumsdynamik des IT-Consulting lasse keine wesentlichen Verbesserungen der Bruttomargen zu. Auf Basis eines Discounted Cash Flow-Modells errechnen die Analysten einen fairen Wert von 7,6 Euro je Aktie. Die Notierung des Plaut-Papiers lag heute, Mittag, gegen 13 Uhr bei 4,29 Euro und damit um 3,13 Prozent über dem Vortagesschluss.

Plaut mit neun Prozent Umsatzsteigerung

Plaut konnte im ersten Halbjahr 2001 den Umsatz um neun Prozent steigern, das EBIT reduzierte sich jedoch von 5,22 Mill. Euro auf minus 0,07 Mill. Euro. Die einmaligen Restrukturierungskosten führten zu einem Nettoverlust von 0,28 Euro je Aktie. (APA)

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