KPÖ fordert weitere Schritte von Ferrero-Waldner

1. August 2001, 14:03
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Gegenseitige Attacken der Parteien in der Causa Genua-Inhaftierte nicht hilfreich für Betroffene

Wien - Als ersten Schritt in die richtige Richtung wertete Irene Filip vom internationalen Referat der KPÖ am Mittwoch die Forderung von Außenministerin Ferrero-Waldner, die noch immer in Italien inhaftierten ÖsterreicherInnen umgehend freizulassen und die stattgefundenen Übergriffe aufzuklären. Dagegen fand sie in einer Aussendung ihrer Partei die gegenseitigen Attacken von SPÖ, ÖVP, FPÖ und Grünen in der Causa "nicht wirklich hilfreich für die Betroffenen".

Filip wünscht sich weitere Schritte des Außenministeriums, um "die Enthaftung der AktivistInnen der VolxTheater-Karawane so rasch wie möglich über die Bühne zu bringen." Die KPÖ fordert die Bundesregierung zudem erneut auf, sich für eine internationale Untersuchungskommission zu den Vorfällen in Genua einzusetzen. (APA)

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