FP-Personaldebatte: Westenthaler will Aktivitäten nicht einschränken

1. August 2001, 13:55
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Klubobmann kontert Aussagen von Generalsekretärin Zierler

Wien - FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler will seine Aktivitäten in der Partei keinesfalls einschränken. Es gebe es ein breites Aufgabenfeld, das jedem in der Partei genug zu tun gebe, so Westenthaler. Er rate jedenfalls, dass "alle miteinander" weniger in der Öffentlichkeit agieren sollten, sondern mehr innerhalb der Partei. Generalsekretärin Theresia Zierler hatte in einem Gespräch mit der "Presse" erklärt, dass es für die Generalsekretäre schwierig sei, "ihre Wertigkeit zu bekommen", da Westenthaler die von ihm lange ausgeübte Aufgabe des Generalsekretärs noch zum Teil wahrnehme.

Wann der neue Bundesgeschäftsführer der FPÖ präsentiert wird bzw. ob der Nachfolger von Gilbert Trattner schon feststeht, wollte Westenthaler nicht sagen. Angesprochen auf eine Aussage von Zierler, wonach dies wohl im Herbst sein werde, meinte der Klubobmann: "Das ist nicht die Entscheidung von der Theresia Zierler und nicht die vom Peter Westenthaler". Diese Frage müsse man Parteichefin Susanne Riess-Passer stellen.

Die Vizekanzlerin habe in dieser Frage das alleinige Entscheidungsrecht. Wenn sie Ratschläge von ihren Freunden wünsche, stehe er dafür gerne zur Verfügung, sagte der Klubobmann. (APA)

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