Fingerprint-Sensoren für Handys

1. August 2001, 13:21
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Fujitsu will erste Chips bis Oktober vorstellen

Fujitsu will Fingerabdrucksensoren für Smart Cards und Handys herstellen. Nach Einschätzung des Konzerns lassen sich durch diese Technologie die Fragen der Sicherheit und Authentifizierung für Mobil-Commerce-Anwendungen am leichtesten lösen. Die ersten fertigen Chips sollen bereits im Oktober vorgestellt werden.

Unschärfe wird ausgeglichen

Der Sensor wird einem auf Silizium-Chip basieren und mit einer harten, schadensresistenten Oberfläche ausgestattet sein. Der Chip soll einen besonders geringen Energiebedarf aufweisen und leicht in die verschiedenen Geräte integriert werden können. Der Sensor wird mit Fujitsus eigener Authentifizierungssoftware kombiniert. Die Software verhindert, dass ein Fingerabdruck durch gespeicherte Daten simuliert werden kann. Gleichzeitig werden Unschärfen, die durch Drehen oder Verschieben des Fingers auf der Kontaktfläche entstehen, ausgeglichen. Für die Speicherung eines Fingerabdrucks werden 300 bis 600 Bytes Speicher benötigt.

Fingerprintsysteme gewinnen an Bedeutung

Fujitsu will seine Authentifizierungssoftware in einem eigenen Developer Kit anbieten. Der Elektronikkonzern hat für die Entwicklung der Sensoren die Technologie des US-Unternehmens Veridicom für kapazitive Sensoren lizenziert. Fujitsu erwartet sich bis 2004 ein Anwachsen des Marktes für Fingerprint-Systeme auf 800 Mio. Dollar. Das japanische Unternehmen strebt einen Marktanteil von 40 Prozent an. (pte)

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    foto: red
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