21 österreichische Banken unter Top-1000 der Welt

3. August 2001, 12:59
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Erste Bank als größtes österreichisches Institut auf Rang 102

Wien - 21 österreichische Kreditinstitute zählten im Jahr 2000 zu den größten 1.000 Banken der Welt. Das aktuelle Ranking ist in der neuesten Ausgabe des Fachmagazins "The Banker" enthalten. An der Spitze der Weltmarktführer haben weitere Megafusionen wieder zu Rochaden geführt.

Mit Abstand größte Bank der Welt war Ende 2000 die im September aus der Taufe gehobene japanische Mizuho Financial Group - sie entstand aus dem Zusammenschluss von Dai-Ichi-Kangyo Bank, Fuji Bank und Industrial Bank of Japan - mit einem Geschäftsvolumen von 1.259,5Mrd. Dollar (1.438,6 Mrd. Euro/19.796 Mrd. S), gefolgt von der auch im Jahr davor zweitplatzierten Citigroup mit 902,2 Mrd. Dollar. Der bisherige Branchenprimus Deutsche Bank (874,7 Mrd. Dollar) rutschte auf Platz 3 zurück.

HVB auf dem siebenten Platz

Die bayerische HypoVereinsbank (HVB), zu der seit Dezember 2000 die größte Bank Österreichs, die Bank Austria (BA), zählt, lag mit 666,7 Mrd. Dollar gemessen am Geschäftsvolumen auf Rang 7. Österreichs Nummer eins, die Bank Austria, ist als Teil der HVB im neuen Bankers-Ranking nicht mehr extra angeführt, ihre Bilanzwerte (153,55 Mrd. Dollar) würden weltweit aber dem Rang 63 entsprechen.

Erste Bank auf Platz 102

Die Nummer zwei in Österreich, die Erste Bank (66,25 Mrd. Dollar) rangiert in der offiziellen Bankers-Wertung - nicht bereinigt um die informell dazwischengeschobene BA - international auf Platz 102, Österreichs drittgrößte Bankengruppe BAWAG/P.S.K. mit 41,69 Mrd. Dollar auf Platz 152 in der Weltrangliste. Die Raiffeisen Zentralbank(RZB), in Österreich Nummer vier, liegt mit einem bilanzwirksamen Geschäftsvolumen von 34,04 Mrd. Dollar weltweit an 180. Stelle. Platzfünf in Österreich bzw. 329 international belegt die ÖsterreichischeVolksbanken AG (ÖVAG) mit 14,85 Mrd. Dollar. (APA)

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