Steiner Freizeitmöbel nach Konkurs wieder im Aufwind

1. August 2001, 15:21
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"Talsohle durchschritten"

Linz - Die "Steiner Freizeitmöbel GmbH" - jetzt mit dem neuen Namen "Plastic Products Innovation GmbH" - ist nach dem Konkurs und den mit der Pleite des Firmenimperiums zusammen hängenden Turbulenzen wieder im Aufwind. "Wir haben die Talsohle durchschritten, es geht deutlich aufwärts", so Geschäftsführer Wolfgang Silmbroth im Gespräch.

Der Weg war klar

Insgesamt mussten sechs Firmen der Steiner-Gruppe Konkurs anmelden, die Gesamtverbindlichkeiten beliefen sich laut Kreditschutzverband auf rund 4,5 Mrd. S (327 Mill. Euro). Für die Steiner Freizeitmöbel GmbH mit ihren rund 340 Beschäftigten gab es aber eine Lösung: Der Hörschinger Industrielle Friedrich Huemer kaufte die Firma und stellte die Weichen für die Weiterführung.

Gute Entwicklung in den ersten Wochen

Nach den ersten Wochen der neuen Ära zeichne sich, so Silmbroth, eine "recht gute Entwicklung" ab. Man liege mit den Offerten und dem Marketing für die Freizeitmöbel-Saison 2002 trotz des durch die Insolvenz bedingten Zeitverlustes weitgehend im Plan. "Wir konnten 85bis 90 Prozent des früheren Kundenstocks halten, zudem gibt es Erfolg versprechende Verhandlungen mit Neukunden", berichtet Silmbroth. Die Kunden - etwa große Einkaufszentren, Baumärkte und der Versandhandel - haben sowohl im Inland als auch auf wichtigen Märkten wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Skandinavien "der Marke Steiner die Treue gehalten" (Silmbroth). (APA)

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