Am Bau wird wieder mehr gearbeitet

1. August 2001, 10:17
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In den ersten vier Monaten 2001 stieg die Bauproduktion um 3,8 Prozent

Wien - Mit einem Bauproduktionswert von insgesamt 33,3 Mrd. S (2,4 Mrd. Euro) haben die österreichischen Hoch- und Tiefbauunternehmen in den ersten vier Monaten 2001 einen Zuwachs von 3,8 Prozent verbucht. Wie die Statistik Austria in einer Presseinformation weiter mitteilte, entwickelte sich die Bauproduktion im Tiefbau (plus 9,4 Prozent) besser als im Hochbau (plus 1,3 Prozent).

Wohnbau brach etwas ein

Die wichtigste Hochbau-Sparte, der Wohnbau, brach um 6,0 Prozent ein. Auf die öffentliche Bautätigkeit entfiel im ersten Jahresdrittelein um 8,0 Prozent gestiegener Produktionswert von 10,3 Mrd. S, wobei im Tiefbau ein Zuwachs um 11,4 Prozent auf 6,1 Mrd. S und im Hochbau eine Steigerung um 3,9 Prozent auf 4,2 Mrd. S festzustellen waren. Negative Trends gab es allerdings auch hier vor allem im Wohnbau (minus 12,1 Prozent), aber auch im Straßenbau (minus 3,1 Prozent).

Kärnten mit riesen Zuwächsen

Von den Bundesländern konnte Kärnten in den ersten vier Monaten 2001 die Bauleistung mit plus 31,3 Prozent bei weitem am stärksten steigern. Zuwächse gab es auch in Vorarlberg (plus 7,2 Prozent), Oberösterreich (plus 6,1 Prozent), Wien (plus 4,6 Prozent) und Salzburg (plus 4,5 Prozent). Am schlechtesten schnitt die Steiermark mit einem Minus von 5,2 Prozent ab. Rückläufig war die Entwicklung auch im Burgenland (minus 4,1 Prozent), in Niederösterreich (minus 0,6 Prozent) und in Tirol (minus 0,4 Prozent). (APA)

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    Am Bau wird fleißig gearbeitet

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