Zuwanderung: Geplante Familienzusammen- führungen fraglich

1. August 2001, 13:26
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Innenminister Strasser ist sich über neue Quote noch nicht im klaren

Wien - In der Diskussion um die neue Zuwanderungsquote, die vom "Sommer-Ministerrat" am 13. August beschlossen werden soll, hat Innenminister Ernst Strasser (V) in einem Interview mit dem "Neuen Volksblatt" (Mittwoch-Ausgabe) erklärt, der bestehende "Rucksack" bei den Familienzusammenführungen sei "nach bisher vorliegenden Informationen in dieser Legislaturperiode nicht gesamt abbaubar".

Wie die neue Zuwanderungsquote für Ausländer ausschauen wird, wollte Strasser in diesem Interview nicht bekannt geben: "Das Regierungsprogramm sieht drei Punkte vor: Integration hat Vorrang vor Neuzuzug, Familienzusammenführung ist vordringlich zu machen und, drittens, eine Absenkung der Zuwanderungsquote innerhalb der Legislaturperiode. Diesen drei Punkten fühle ich mich verpflichtet." Und weiter: "Kanzler und Vizekanzlerin werden am 13. August zur Zuwanderung eine Erklärung abgeben. Dem greife ich nicht vor." (APA)

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