Das Beste, aber nur vom Schlechtesten

19. August 2001, 16:27
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Webdreck, Müllseite et cetera: Über den Nutzen virtueller Müllmänner im globalen Datenstrom

Einer der schönsten Aspekte am virtuellen Zwischenraum ist die Demokratie. Jeder, der ein bißchen der HyperTextMarkupSprache mächtig ist, ist imstande, sich eine eigene Homepage zu basteln.

So weit, so demokratisch, so schön.

Was dabei allerdings meist herauskommt, ist mit "jenseitig" noch freundlich umschrieben.

Deshalb haben es sich manche Seiten zur beschwerlichen, aber nichtsdestoweniger ruhmreichen Aufgabe gemacht, das Schlechteste, Peinlichste – und meistens auch Lustigste – aus dem weltweiten Datenstrom heraus zu filtern.

Die Namen sind einschlägig: Webdreck, Müllseite, Worst of the Web sind nur die schmeichelhaftesten Marken, die sich der tagtäglichen Durchwühlung des globalen Cyber-Müllhaufens annehmen. Umso größer ist die Freude dann, wenn man dabei die richtigen Perlen erwischt, die bisher nur vor eine begrenzte Anzahl von Säuen geworfen wurden.

Die Besten der Schlechten bekommen oft sogar Auszeichungen verliehen. Den Prämierten ist’s nur recht – sorgt doch die Erwähnung auf einer Trash-Website garantiert für einen erhöhten Besucherstrom. (josti)

Best of the worst im Web:

Webdreck.de

worstoftheweb.de

Muellseite.de

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