Das Glück war Rapid und dem GAK hold

8. August 2001, 12:15
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Österreichs Teilnehmer im UEFA Cup kriegen es in der Qualifikation mit Klubs aus San Marino und von den Färöern zu tun

Genf - Rapid Wien und der GAK erhielten am Freitag bei der Auslosung der UEFA-Cup-Qualifikationsrunde in Genf Gegner aus San Marino und von den Färöer zugelost. Rapid bekommt es mit SP Cosmos zu tun, das Hinspiel findet beim Meister San Marinos statt. Der GAK trifft auf HB Torshavn, die Grazer müssen ebenfalls zuerst auswärts antreten. Spieltermine sind der 9. und der 23. August.

Die "Societa Polisportiva Cosmos" ist erstmals im Europacup dabei, denn San Marino darf erst seit dem Vorjahr überhaupt mitmachen. Folgore scheiterte damals mit einem Gesamtscore von 1:12 am FC Basel. Der 1979 gegründete Verein holte sich heuer den ersten Meistertitel der Klubgeschichte, zuvor gab's vier Cupsiege (1980, 1981, 1995 und 1999) sowie ein Supercup-Erfolg (1995). Der Klub aus Serravalle nahm lange Zeit am italienischen Spielbetrieb teil, in San Marino (wurde 1988 FIFA bzw. UEFA-Mitglied) wird erst seit 1985 eine eigenständige Meisterschaft ausgespielt.

GAK-Sportdirektor Peter Svetits sprach von einem "Pflichtsieg" und auch Trainer Werner Gregoritsch ließ keinen Zweifel darüber aufkommen, dass ein Sieg über HB Torshavn eingefahren werden muss. Vor zwei Jahren hatten die Grazer gegen Klaksvik IF beim 5:0 in Toftir und 4:0 in Graz keine Schwierigkeiten.

"Wir werden Torhavn wie jeden anderen Gegner auch ernst nehmen, mit der richtigen Einstellung werden wir über diese Mannschaft drüberkommen und die Hauptrunde erreichen. Torhavn darf dabei kein Stolperstein sein", meinte Gregoritsch. Havnar Boltfelag (die Hafen-Ballvereinigung) aus Torshavn ist 1904 gegründet worden und schaffte bisher 15 Mal (zuletzt 1998) den Meistertitel. Im nationalen Cup war der Klub auch schon 25 Mal erfolgreich. Das Stadion Gundaladur fasst für den Europacup 2.600 Zuschauer, Trainer ist der Rumäne Ion Geolgau. (APA)

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