Der Rose süßer Duft

4. April 2003, 12:38
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Schon die Römer aromatisierten ihren Wein mit Rosenblüten. Zur Ritterzeit soll man sogar in Rosenwasser gebadet haben, ...

Babys wurden auf Rosenblüten gelegt um ihnen einen guten Start ins Leben zu geben. Kissen, gefüllt mit duftenden Rosenblättern wurden zwischen die Wäsche in die Kleidertruhen gelegt. Rosenwasser wurde auch für Süßigkeiten und Getränke wurde verwendet. In Persien aromatisiert man Honig und Marmeladen damit. In der europäischen Küche fristen Rosenprodukte zwar vergleichsweise ein Schattendasein, doch braucht man Rosenwasser zum Aromatisieren von Marzipan und setzt es auch gelegentlich Erfrischungsgetränken zu.

Die Herstellung von Rosenwasser hat vorallem im nahen Osten eine alte Tradition. Im Iran wird dieses Wasser auch heute noch nach alter Kunst erzeugt. Am frühen Mporgen werden die Blüten geerntet, anschließend wird die Ernte in Kesseln über dem offenen Feuer destilliert. Rosenwasser kann man auch sehr einfach selbst herstellen: ein verschließbares Glas mit frischen Blütenblättern füllen, mit Wasser bedecken und bei geschlossenem Deckel mindestens eine Woche an einem sonnigen Platz ziehen lassen. Danach abseihen und an einem kühlen Platz aufbewahren.

Die Blätter enthalten pflegende und beruhigende ätherische Öle. 1 Tropfen Rosenöl wird 30 Rosenblüten gewonnen.Um ein Kilogramm Rosenöl zu gewinnen, braucht man 4.000 bis 5.000 Kilo Blätter. Schon ein paar Tropfen des hochkonzentrierten natürlichen Öls der Rose reichen aber aus, um einen harmonisierenden Effekt auf Körper und Geist auszuüben. Rosenblätter sind auch als duftender Badezusatz geeignet. Man streut einfach die Blätter direkt ein, oder nimmt eine Handvoll Blätter, übergießt sie heißem Wasser, lässt es zugedeckt zehn Minuten ziehen und gießt es dann in das Badewasser.(ost)

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