Streit um den Posten der Bezirksvorsteherin hat vorerst ein Ende

31. Mai 2001, 20:58
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Ablösegerüchte um Währings Bezirksvorsteher Homole dementiert

Wien - Der Streit um den Posten der Bezirksvorsteherin auf der Wieden hat vorerst ein Ende. Mittwochabend wurde bestätigt, dass nicht die wahlkämpfende Kandidatin Susanne Emmerling der VP-Liste Wieden nach den Wahlen im März zur Bezirksvorsteherin gekürt wird, sondern eine andere. Susanne Reichhard, Ex-LiF-Funktionärin, wurde mit den Stimmen der VP gewählt. Die bisherige Vorsteherin Emmerling war während ihres Urlaubs VP-intern abgesetzt worden.

Im VP-Klub wähnt man sich in Rechtssicherheit in dieser Causa, die angedrohten Klagen von Emmerling fürchte man nicht. Emmerling war während der Wahl anwesend und hat mehrmals gegen die Geschäftsordnung protestiert.

Dementiert werden seitens der ÖVP seit längerem kursierende Ablösegerüchte rund um den Währinger Bezirksvorsteher Karl Homole. Zuletzt hatten die Grünen behauptet, Homole gehe bald in Pension, damit der ehemalige Wiener Klubobmann Johannes Prochaska zum Bezirkskaiser gekrönt werde. Homole: "Vom Anfang bis zum Ende ein Blödsinn." Er wolle für die volle Amtsperiode Bezirkschef bleiben. "Wenn es meine Gesundheit zulässt und mir kein Blumentopf auf den Kopf fällt, werde ich meine Verpflichtungen erfüllen." Aus dem VP-Klub im Rathaus hieß es, an dem Gerücht sei "nichts dran". (APA/aw/frei, DER STANDARD Print-Ausgabe 1.Juni 2001)

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