Florida : Schlechtwetterfront soll im Kampf gegen Brände helfen

31. Mai 2001, 19:54
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Regenfälle sollen fast 50 Buschfeuer löschen

Miami - Die Aussicht auf Regenfälle am Wochenende lassen Einwohner im US-Sonnenscheinstaat Florida aufatmen: Die Feuerwehr hofft, fast 50 Buschbrände mit Hilfe der Natur vollends unter Kontrolle bringen können. Meteorologen sagten am Donnerstag eine Feuchtwetterfront für Florida voraus.

In den Mallory-Sümpfen sind fast 25.000 Hektar Land verbrannt

In den Mallory-Sümpfen unweit von Tallahassee sind bereits fast 25.000 Hektar Land verbrannt. Die Flammen haben bisher keine Gebäude erfasst. Die Feuerwehr setzte Löschflugzeuge ein. Mit Unterstützung der Nationalgarde wurden am Rand der Gefahrenzone weite Gräben gegraben, um die Feuerwalze aufzuhalten. Größtes Problem sind die dicken Rauschwaden, die über die Straßen ziehen und bereits mehrere folgenschwere Unfälle verursacht haben. Auch bei Orlando steht Buschland in Brand. Die Polizei hat ihre Präsenz auf der Hauptstraße bei Disney World verstärkt. Die Sicht ist dort stark eingeschränkt.

3.000 Feuer seit Jahresbeginn

In Florida sind seit Jahresbeginn mehr als 3.000 Feuer ausgebrochen. Mehr als 100.000 Hektar Land wurden bereits in Mitleidenschaft gezogen. Der südliche US-Bundesstaat leidet seit vier Jahren unter einer ausgeprägten Dürre. Anders als in früheren Jahren bedrohen die meisten Brände in diesem Jahr bisher keine Siedlungen. (APA/dpa)

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