PlayStation 2-Spiel sorgt für Aufregung

31. Mai 2001, 16:29
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Der Spieler muss Polizisten verprügeln und töten

In den Vereinigten Staaten von Amerika sorgt ein neues PlayStation 2-Spiel schon vor der Auslieferung für heftige Diskussionen. In "State of Emergency" kontrolliert der Spieler eine fünfköpfige Straßengang, die gegen die American Trade Organisation (ATO) mit äußerster Gewaltbereitschaft demonstriert. Unter den Aufgaben die der Spieler zu erfüllen hat, sind neben der Zerstörung von Autos und Schaufenstern auch das Verprügeln und sogar der Mord an Polizisten und ATO-Mitgliedern. Auch brennende Barrikaden gilt es zu errichten.

Meinungsfreiheit soll nicht für Videospiele gelten

Kritiker sehen Parallelen zu den den gewalttätigen Ausschreitungen gegen die Welthandelsorganisation (WTO) in Seattle, Prag, Nizza und Quebec. In einer Aussendung erklärt Rockstar Games, die Herstellerfirma, jedoch, dass die Entwicklung des Spiels schon vor derartigen Demonstrationen begonnen hatte. Es zeichnen sich auch schon erste Klagen gegen die Firma ab. Immer mehr Menschen in den USA wollen die Meinungs- und Redefreiheit in Bezug auf gewalttätige Videospiele abgeändert sehen. (red)

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