"Biodiversitäts- Datenbank" soll aufgebaut werden

31. Mai 2001, 15:29
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Salzburg - Die Naturschutzabteilung des Landes Salzburg will in Zusammenarbeit mit dem "Haus der Natur" eine "Biodiversitäts-Datenbank" aufbauen. Diese soll nicht nur die heimische Artenvielfalt dokumentieren, sondern künftig auch Aussagen über die Häufigkeit des Vorkommens von Arten, ihre Verbreitung im Land und in weiterer Folge über die Entwicklung der Bestände der heimischen Flora und Fauna ermöglichen. Etwas simpler ausgedrückt: Antworten auf Fragen geben wie beispielsweise: "Wo blühen noch Sumpfgladiolen, wie bedroht sind Feuersalamander, wie selten sind Brachvogel und Uferschnepfe?"

Nicht zuletzt auf Grund internationaler Verpflichtungen, etwa der weltumspannenden "Biodiversitätskonvention", verschiedener EU-Richtlinien oder der Alpenkonvention gewinnen aussagekräftige Antworten auf Fragen nach Artenbestand und Gefährdungspotenzialen zunehmende Bedeutung. Mit der "Biodiversitäts-Datenbank" sollen aber auch die praktische Naturschutzarbeit erleichtert und konkret die Verfahrensdauer durch Verbesserung der Beurteilungsgrundlagen für die Sachverständigen beschleunigt werden, erläuterte am Donnerstag Naturschutz-Landesrat Sepp Eisl (V) laut Salzburger Landeskorrespondenz den ökonomisch bedeutsamen Nebeneffekt der Einrichtung dieser Datenbank. (APA)

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