CyberTron verbesserte EBITDA

31. Mai 2001, 10:31
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Aber noch keine schwarzen Zahlen - Heuer soll Break Even erreicht werden

Der an der Wiener Börse notierte Telekombetreiber CyberTron Telekom AG (Wien) hat im ersten Quartal 2001 zwar keine schwarzen Zahlen geschrieben, den Ertrag aber deutlich verbessert. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) verringerte sich von minus 4,1 Mill. Euro im 1. Quartal 2000 auf minus 1,5 Mill. Euro im 1. Quartal 2001, hieß es am Donnerstag in einer ad-hoc-Aussendung. Im vierten Quartal 2000 hatte das EBITDA noch minus 8,8 Mill. Euro betragen. Der Umsatz stieg im 1. Quartal um 50 Prozent auf 19,1 Mill. Euro.

Statt minus 33 nur noch minus 7,8 Prozent

Im vierten Quartal 2000 hatte der Umsatz bei 21,2 Mill. Euro gelegen. Die operative Umsatzrendite (EBITDA zu Umsatz/return on sales) hat sich im 1. Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von minus 33 Prozent auf minus 7,8 Prozent verbessert.

Umsatzwachstum steht nicht mehr im Vordergrund

Heuer stehe nicht mehr das Umsatzwachstum im Vordergrund, sondern die Fokussierung auf Profitabilität und das Erreichen des operativen Break-Evens, sagte CyberTron-Unternehmenssprecher Christian Forstner. Dieser Weg sei im ersten Quartal klar beschritten worden, der ertragsschwache Telefonumsatz werde zunehmend gegen ertragsstarken Datenumsatz getauscht. CyberTron stehe faktisch permanent in einem Restrukturierungs- und Effizienzsteigerungsprozess, um die Profitabilität zu erhöhen. (APA)

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