Menschen für Menschen feiert im Wiener Rathaus

31. Mai 2001, 09:28
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Böhm: Es gibt noch viel zu tun

Wien - Mit klassischer Musik und afrikanischer Literatur wurde am Mittwoch Abend im Wiener Rathaus das 20-jährige Bestehen der Hilfsorganisation Menschen für Menschen (MfM) gefeiert. Doch eigentlich war es "kein Grund zum Feiern, sondern ein Grund zu sagen 'lasst uns auf diesem Weg weitergehen'", sagte Karlheinz Böhm, Gründer von MfM.

Böhm erklärte, dass er vor 20 Jahren keinen Gedanken daran verschwendet habe, dass seine Organisation jemals so groß werden würde. "Ich wollte etwas verändern", so Böhm. "Und es gibt noch viel zu tun".

Die Schauspielerinnen Andrea Jonasson und Mijou Kovacs lasen bei der gestrigen Veranstaltung aus den Werken afrikanischer Schriftstellerinnen und Schriftsteller, darunter Waris Dirie, Bessie Head und Zindzi Mandela. Auch Böhm trug mit einem äthiopischen Märchen zu der Lesung bei.

Der musikalische Teil des Abends wurde vom Orchester der Technischen Universität Wien unter der Leitung von Alfred Eschwé und den Grazer Keplerspatzen gestaltet. Sie spielten und sangen unter anderem Auszüge aus den Werken von Mozart, Haydn, Schubert und Bizet. (APA)

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