Gates-Stiftung macht 1,1 Milliarden Schilling für Meningitis-Forschung locker

30. Mai 2001, 21:23
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Das Planziel: Völlige Ausrottung der Krankheit südlich der Sahara

Washington - Die Stiftung von Microsoft-Gründer Bill Gates hat am Mittwoch 70 Millionen Dollar (1,126 Mrd. S) für die Erforschung eines Impfstoffs gegen Hirnhautentzündung (Meningitis) zur Verfügung gestellt. Damit soll ein zehnjähriges Projekt unterstützt werden, das unter anderem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gefördert wird, teilte die Bill und Melinda Gates-Stiftung am Mittwoch in Washington mit.

Ziel des Projekts ist es, die Meningitis-Epidemien in Afrika südlich der Sahara auszurotten. Von 1988 bis 1997 starben im "afrikanischen Meningitsgürtel" zwischen Äthiopien und Gambia mindestens 100.000 Menschen an der Krankheit, die meisten von ihnen Kinder.(APA/dpa)

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